Buchbeiträge

Continuing Peyton Place: Das Melodrama und seine Bastarde.

in: Ivo Ritzer, Peter W. Schulze (Hg.): Transmediale Genre-Passagen. Interdisziplinäre Perspektiven, Wiesbaden: Springer VS 2016, S. 269-288 /// In einer seiner gewiss berüchtigsten Formulierungen beschreibt Gilles Deleuze das eigene Projekt einer anderen Philosophiegeschichte als „eine Art Arschfickerei […] oder, was auf dasselbe hinausläuft, unbefleckte Empfängnis. Ich stellte mir vor, einen Autor von hinten zu nehmen … Continuing Peyton Place: Das Melodrama und seine Bastarde. weiterlesen

Choreographie als Schizophrenie: Bleuler, Deleuze und die Musicals von Busby Berkeley.

D. Sollberger, H.-P. Kapfhammer, E. Boehlke, P. Hoff, T. Stompe (Hg.): Bilder der Schizophrenie, Berlin: Frank & Timme 2015, S. 307-321 ///   „Der Schizophrene befindet sich anderswo“ Gilles Deleuze „I only have eyes for you I don’t know if we’re in a garden Or on a crowded avenue“ Harry Warren & Al Dubin  Der … Choreographie als Schizophrenie: Bleuler, Deleuze und die Musicals von Busby Berkeley. weiterlesen

fleck / flush / flaque

Von der Schwärze des Sehens / On the Blackness of Vision / De la noirceur du voir / Die andere Hälfte zweier Texte für die Installation und das Künstlerbuch AIRE DE BELLELAY von Haus am Gern. Essay in dt./eng./frz. als PDF >  Nous entrons. Nous regardons. Et nous voilà perdus, irrémédiablement pris au piège. Nous … fleck / flush / flaque weiterlesen

glanz / glance / glas

Von der Unsichtbarkeit des Spiegels / On the Invisibility of Mirrors / De l’invisibilité du miroir / Die eine Hälfte zweier Texte für die Installation und das Künstlerbuch AIRE DE BELLELAY von Haus am Gern. Essay in dt./eng./frz. als PDF >  Wir treten ein. Wir schauen. Und sind damit bereits verloren, rettungslos in die Falle gegangen. Wir … glanz / glance / glas weiterlesen

Totalität und Unendlichkeit. Ein Dialog über die Fernsehserie.

gemeinsam mit Michael Pfister, in: Olaf Knellessen, Giaco Schiesser, Daniel Strassberg (Hg.): Serialität. Wissenschaften, Künste, Medien. Wien: Turia+Kant 2015, S. 53-67. /// PDF > … Im Englischen gibt es den wunderbar schillernden Begriff „closure“, der meint, etwas zum Abschluss zu bringen und mit etwas abschliessen zu können. Diese Folge behandelt besonders explizit die Unmöglichkeit von … Totalität und Unendlichkeit. Ein Dialog über die Fernsehserie. weiterlesen

Räume, Gänge, Kammern, Strassen: Das Unheimliche im Film

in: Nicola Mitterer, Hajnalka Nagy (Hg.): Zwischen den Worten. Hinter der Welt Wissenschaftliche und didaktische Annäherungen an das Unheimliche. Innsbruck, Wien, Bozen: Studien Verlag 2015, 157-172 /// PDF >  … Die Gegensprechanlage, über welche die Figur mit sich selbst spricht und welche somit Zeit und Raum auf unheimliche Art kurzschließt, wäre mithin freilich auch als Stellvertreter … Räume, Gänge, Kammern, Strassen: Das Unheimliche im Film weiterlesen

There Are No Subbasements. Zur Oberflächlichkeit von Film, Erinnerung und Unbewusstem.

in: Ute Holl, Matthias Wittmann (Hg.): Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung. Zürich-Berlin: Diaphanes 2014, S. 181-198. ✺ Kompletter Aufsatz als PDF>  Abstract: Auch wenn die Begriffe gerne verwechselt werden, sind »Unterbewusstsein«  und »Unbewusstes« doch eigentlich Gegensätze. Denn während »Unterbewusstsein« eine räumliche Hierarchie und mithin eine saubere Trennung von Bewusstsein und Verdrängtem impliziert, geht es dem Freudschen Begriff des Unbewussten gerade … There Are No Subbasements. Zur Oberflächlichkeit von Film, Erinnerung und Unbewusstem. weiterlesen

Die gesprungene Wahrheit: Jacques Lacan, Delmer Daves und das Happy End.

in: Ivo Ritzer (H.): Classical Hollywood und kontinentale Philosophie. Wiesbaden: Springer 2015, S. 113-132. […] Statt wie gemeinhin angenommen die simple Lösung einer krisenhaften Konstellation zu sein, sind ihm Happy End vielmehr die unlösbaren Konflikte und Spannungen in sich aufgehoben. Slavoj Žižek hat in Bezug auf die Hitchcock-Filme «Topaz» und «Notorious» gezeigt, wie in deren Enden … Die gesprungene Wahrheit: Jacques Lacan, Delmer Daves und das Happy End. weiterlesen

Punktförmiges D/denken. Veränderte Wahrnehmung in, auf, durch Yves Netzhammers Zeichnungen.

Ein Experiment: Man male zwei Punkte auf ein Blatt. Nun halte man sich das rechte Auge zu und fixiere mit dem offenen den rechten Punkt und dabei beuge man sich vorsichtig über das Blatt, suche die richtige Distanz und plötzlich wird man merken, dass man den rechten Punkt zwar weiterhin sieht, der linke aber verschwunden … Punktförmiges D/denken. Veränderte Wahrnehmung in, auf, durch Yves Netzhammers Zeichnungen. weiterlesen

Zusammen / Schneiden: Operationen am lebenden Körper des Films.

in: Kunstverein Hannover (Hg.): Christoph Girardet & Matthias Müller: Tell Me What You See, Nürnberg: Verlag für Moderne Kunst 2014, S.118-120. /// Kompletter Essay dt./engl. > …no organ is constant as regards either function or position…sex organs sprout anywhere…rectums open, defecate and close…the entire organism changes color and consistency in split-second adjustments… William S. Burroughs: … Zusammen / Schneiden: Operationen am lebenden Körper des Films. weiterlesen

My Home is my Symptom: A Psychoanalytic Plea for Flawed Architecture

[…] From a psychoanalytic point of view thus discussing the interaction between metaphors and architecture must inevitably lead to a discussion of the relation between symptom and architecture. Curiously here we are on safe ground again. Whereas architects seem rather anxious about what to do with the concept of metaphor in their work, they feel … My Home is my Symptom: A Psychoanalytic Plea for Flawed Architecture weiterlesen

Das Verbrechen des Schauplatzes: Unheimliche Tatorte in der Fotografie.

[…] Wie in der topologischen Figur der Möbiusschlaufe, in welcher oben und unten, rechts und links, Anfang und Ende ineinander übergehen, so verläuft man sich in den Endlosschlaufen des unheimlichen Raumes und wird so zu dessen Opfer. Ähnlich schrieb auch Georges Bataille 1930 in seiner Zeitschrift Documents über den Raum als einen „Strolch“ und „Gauner“, … Das Verbrechen des Schauplatzes: Unheimliche Tatorte in der Fotografie. weiterlesen

Io sono sempre vista. Das Unheimliche dies- und jenseits des Bildes

In: Till A. Heilmann; Anne von der Heiden, Anna Tuschling: medias in res. Medienkulturwissenschaftliche Positionen. Bielefeld: Transcript 2011, S. 97-111. […] Der Hinweis Lacans, dass es sich beim Spiegelstadium weniger um einen einmal vollzogenen Entwicklungsschritt handelt, sondern vielmehr um eine sich wiederholende psychische, ja sogar ontologische Operation, hat beispielsweise Filmtheoretiker darin bestärkt, das Spiegelstadium als … Io sono sempre vista. Das Unheimliche dies- und jenseits des Bildes weiterlesen

Jump Cut. Zur Chrono-Logik von Film und Psychoanalyse.

[…] Bereits die Technik des Films kombiniert Zeitdiktat und Überwindung von Zeit auf eigentümliche Weise: Damit auf der Leinwand kontinuierliche Bewegungen sichtbar werden, muss ein im Kino projizierter Film diskontinuierlich durch den Projektor bewegt werden. Zuständig dafür ist das Malteserkreuz, welches kontinuier­liche Bewegung in eine intermittierende übersetzt. Zudem darf der Transport des Filmstreifens von einem … Jump Cut. Zur Chrono-Logik von Film und Psychoanalyse. weiterlesen

Schnitttechnik des psychischen Apparats. Zu Francis Ford Coppolas «The Conversation».

in: Frenzel Ganz, Y; Fäh, M.: Cinépassion. Eine psychoanalytische Filmrevue. Giessen: Psychosozial Verlag 2010, S. 21-28. ✺ Abstract: Der Psychoanalytiker muss sich wie kein anderer darauf verstehen, das zu vernehmen, was zwischen den Zeilen gesagt wird. Entsprechend lohnt es sich auch für den Kino-Analytiker besonders auf das zu achten, was gleichsam zwischen den Zeilen der … Schnitttechnik des psychischen Apparats. Zu Francis Ford Coppolas «The Conversation». weiterlesen

Was will der Mann? Zu Martin Scorseses «After Hours».

in: Frenzel Ganz, Y; Fäh, M.: Cinépassion reloaded. Eine psychoanalytische Filmrevue. Giessen: Psychosozial Verlag 2013, S. 121-128. ✺ PDF > … In The Last Temptation of Christ, jenem Film, den Martin Scorsese ursprünglich hatte an Stelle von After Hours machen wollen und erst später tatsächlich hatte drehen können, findet sich exakt dieselbe Kameraeinstellung, derselbe Moment. … Was will der Mann? Zu Martin Scorseses «After Hours». weiterlesen