Bau der Psyche, Raum der Medien.

ETH Hönggerberg (Stefano-Franscini-Platz 5), Gebäude HIL Raum H 40.4 (PLAZA) 19:00 ///

„Psyche ist ausgedehnt“ heisst es in einer späten Notiz Sigmund Freuds. Psychische Vorgänge sind somit auch als räumliche Konstellationen zu verstehen, so wie sich umgekehrt Architektur auf die Psyche auswirkt. Doch die Räumlichkeit des Psychischen gehorcht anderen Gesetzen als jener der Statik und der euklidischen Geometrie, sondern schafft vielmehr Topologien, verdrehte und verknotete, unmöglichen Architekturen. In den Medien indes lassen sich diese unmöglichen Architekturen bauen und es sind die Medien, von denen sich wiederum die Architektur inspirieren lassen kann. Im Dialog mit theoretischen Texten und zahlreichen Bild- und Filmbeispielen sollen diese unmöglichen Architekturen begangen werden.

(Bild: Screenshot aus dem Computergame „Monument Valley“)