Blickwechsel. Das Unheimliche bei Hoffmann, Freud, Argento.

Mittwoch 20.5.2015, 18:15, Keller des Deutschen Seminars (Nadelberg 4), Universität Basel ///

Tausend Augen blickten und zuckten krampfhaft und starrten auf zu Nathanael; aber er konnte nicht wegschauen von dem Tisch, und immer mehr Brillen legte Coppola hin, und immer wilder und wilder sprangen flammende Blicke durcheinander und schossen ihre blutrote Strahlen in Nathanaels Brust.
E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann

Das aufmerksame Schauen, das im Traum den Wölfen zugeschrieben wird, ist vielmehr auf ihn [den Wolfsmann] zu schieben. […] Vertauschung von Subjekt und Objekt, Aktivität und Passivität, angeschaut werden anstatt anschauen.
Sigmund Freud: «Aus der Geschichte einer infantilen Neurose»

Vortrag im Rahmen des Seminars „E.T.A. Hoffmann: Wissenschaftliche und künstlerische Rezeption“ unter der Leitung von Nicolas Passavant.

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