I to Eye in Film

Mittwoch 28.10.2015, 17:00, Hochschule Luzern Design+Kunst, Baselstr. Bb206/207 ///

Das Handwerk des Films, seine Verfahren und Techniken, all die Handgriffe, die bei der Entstehung eines Films vonnöten sind – sie sind nicht einfach mittel zum Zweck, um eine Idee darzustellen, die man sich vorher schon ausgedacht hat. Vielmehr provozieren sie selber neue Ideen, neue Visionen. Das Kamera-Auge ist visionär, es erschafft Visionen, gerade weil es nicht bloss nachbuchstabiert, was wir ohnehin schon wissen, sondern weil es andere Bilder zeigt, die nur vom Handwerkszeug erschaffen werden konnten. Und wenn wir den Blick des Kino-Auges übernehmen (wie wir es immer tun, wenn wir Filme drehen oder schauen) werden wir selber zu anderen. Diesem veränderten Ich, dem wir im Kino begegnen, will ich nachgehen.

dk_theo_bild_b.inddVortrag im Rahmen der Ringvorlesung „140 JAHRE HANDWERKER UND VISIONÄRE. KUNST- UND DESIGNAUSBILDUNGEN ZWISCHEN GESELLSCHAFTLICHER VERANTWORTUNG UND FREIHEIT“