Triebbilder: Zur Poetik des Giallo.

Stadtkino Basel (Klostergasse 5), 3. Februar 2014, 20:00

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Sie würden ob ihrer Verliebtheit in makabre Details und grausige Inszenierungen die Handlung vernachlässigen – so wirft man den Giallo-Filmen gerne vor. Tatsächlich aber besteht gerade in ihrer maniererten Formsprache, in den auffälligen Kameraperspektiven und schreienden Farben, den schockierenden Grossaufnamen und kreischenden Tonspuren die eigentliche Poesie dieses Genres. Indes thematisieren die Giallos ihre eigene ungehemmte Bilderwut auch immer wieder und entpuppen sich so auch als abgründige Kommentare über jene Schaulust, die uns überhaupt erst ins Kino treibt. Anhand zahlreicher Filmausschnitte wollen wir uns in diese extremen Bildwelten des Giallos wagen: ein Trip in ein verdrängtes Reich der Kinogeschichte.

Siehe auch Essay: Giallo! Im Rausch von Blut und Farbe

www.stadtkino.ch

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